Web Montag im Juni 2008
Gestern abend fand in der Brotfabrik in Frankfurt am Main der zweite Web Montag im Jahr 2008 statt. Dank der frühzeitigen Ankündigungen fanden sich knappe 100 Interessierte zusammen, um den fünf Kurzvorträgen des Abends zu lauschen, darunter auch mein Vortrag Präsentationszen (Videomitschnitt in diesem Beitrag).Erfreut von der diesmal doch stark gestiegenen Anzahl der Besucher eröffnete Darren Cooper die Veranstaltung und rief alle Anwesenden dazu auf, den Web Montag zukünftig durch mehr Beiträge aus nicht so programmierlastigen Themengebieten zu bereichern. Diesem Wunsch möchte ich mich anschließen und wünsche mir, zukünftig auch Vorträge über Design, Usability, Erfahrungen und Geschäftsmodelle zu hören.
Am gestrigen Abend waren die Vorträge jedoch (mit Ausnahme meines Vortrages) stark technik-lastig. Mein Vortrag machte den Anfang, gefolgt von Geert Vanderkelen, welcher über den neuen MySQL Proxy berichtete. Ein interessanter Vortrag, da ich bis dato noch nie davon gehört hatte. Ihm folgte Michael Vogt mit seiner Vorstellung des Google Web Toolkit. Zwar kassiert Michael Bonuspunkte von mir für die Benutzung von Linux, aber der Vortrag ging leider deutlich über die gewünschten 15 Minuten hinaus.
Thorsten Biedenkapp führte kurzweilig in Applikations-Tests mit der Selenium-IDE ein. Dabei merkte man schnell, dass er ein geübter Sprecher war, da er souverän auftrat und mit angehmer Sprechweise durch seine Präsentation führte. Den Abschluß bildete mein Ex-Kollege Sebastian Fastner, der über server-seitiges OSGi referierte und dabei die brandneue OpenOffice Presenter-Console ausprobierte.
Hier also der zuvor versprochene Videomitschnitt meines Talks, der einige Ideen des gleichnamigen Buchs von Garr Reynolds präsentiert (ca. 15 min Spiellänge).Die komplette und ungekürzte Präsentation habe ich bereits vor einiger Zeit als Screencast aufgenommen und möchte Sie Euch heute ebenfalls zur Verfügung stellen; sie geht noch tiefer auf einzelne Punkte ein und gibt konkrete Ideen zur Foliengestaltung und zum Vortrag. Ihr solltet Euch jedoch eine Stunde Zeit dafür nehmen.Das passende Handout findet ihr hier zum Download. Es steht unter der Creative Commons cc-by Lizenz und darf frei weitergegeben werden.
PS: Beginnend mit dem nächsten Web Montag wollen wir in einen vierteljährlichen Turnus übergehen. Dies ermöglicht bessere Planbarkeit und abwechslungsreichere Vorträge. Der nächste Web Montag findet daher am 1. September 2008 statt.
3. Juni 2008 um 20:54
Sorry, aber irgendwie funktioniert die 1. Präsentation nicht…Bleibt immer bei 3 Sekunden hängen, beginnt von neu oder irgendwas …
Hab es auch schon mit Herunterladen und so weiter versucht…kein Erfolg!
3. Juni 2008 um 21:41
Evt. hilft es, wenn Du Deinen Flash-Player updatest. Ich vermute, dass es irgendein Codec Problem sein könnte.
3. Juni 2008 um 22:39
Hat tatsächlich funktioniert, danke! :-)
(Habs vorhin erst gar nicht versucht :D)
3. Juni 2008 um 23:52
Wunderbarer Vortrag. Sehr schön. Oft habe ich schon Präsentationen gesehen die mehr Fragen aufwarfen als sie beantworteten. So gar Quelltexte musste ich mich schon ansehen.
4. Juni 2008 um 09:00
[...] Den ersten Vortrag des Abends hielt Andreas Demmer, der in unterhaltsamer und äußerst lehrreicher Weise über die inhaltliche und visuelle Gestaltung von guten Vorträgen sprach. Ein für mich positiver Effekt seines Vortrages war, dass er es geschafft hat mir zu beweisen, dass man auch ohne viel Text auf den Folien einen ansprechenden und vor allem inhaltlich wertvollen Vortrag gestalten kann, der einen bleibenden Eindruck bei den Zuhörern hinterlässt. Wer auch von diesem Vortrag profitieren möchte, der findet auf Andreas Demmers Weblog einen Video-Mitschnitt von Andreas Vortrag. [...]
Quelle: http://www.biedenkapp.it/blog/applikationen...
4. Juni 2008 um 09:01
[...] Andreas Demmer was first speaker, talking about Presentation Zen. It made us, the other speakers look bad afterwards.. just kidding! I knew bits and pieces about this approach for doing presentations, but it’s what it is: an approach, not a method. I still can learn lots. [...]
Quelle: http://someabstracttype.blogspot.com/2008/06...
4. Juni 2008 um 09:02
[...] Den Anfang machte Andreas Demmer mit einem Vortrag über “Präsentationszen” – oder “wie sollten eigentlich Vorträge samt Folien aussehen, damit die Zuhörer nicht ermüdet oder abgeschreckt werden”. Eine ganz nette Geschichte, obgleich die nachfolgenden Vorträge diese Erkenntnisse besser hätten gleich umsetzen sollen. Die Slides zum Vortrag und einen Screencast zum Thema hat Andreas den Anwesenden noch versprochen. Aus meiner Sicht definitiv einen Blick wert. [...]
Trackback: http://www.marketing-meile.de/2008...
4. Juni 2008 um 09:03
[...] Gestern war wieder Webmontag in Frankfurt. Der Saal war sehr gut gefüllt und es gab eine Vielzahl an Vorträgen. Andreas Demmer sprach über die Kunst des Vortrages. Auf der Basis von Garr Reynolds’ Buch “Presentation Zen” entwarf er eine optimale Präsentation. Endlich mal ein Votrag, der einen Blick über den Tellerrand hinaus erlaubte. Es war sehr ungünstig, daß Andreas den Webmonatg einleitete, denn die nun folgenden Vorträge waren Beweis seiner These, daß so ziemlich jede Präsentation (starke) Verbesserungspotentiale habe. [...]
Quelle: http://grochtdreis.de/weblog...
4. Juni 2008 um 09:04
[...] Sehr coole Location und entspannte Atmosphäre will ich gleich mal vorweg stellen. Nach ein wenig Hände schütteln mit mir schon bekannten Webworkern, ging es in die Vortragsrunde. Die würde ich jetzt, mal abgesehen von den Themen, als “einer gegen alle” bezeichnen. Andreas Demmer hielt zum Auftakt einen guten Vortrag über “PräsentationZen” – also wie man Vorträge halten sollte, damit es dem Publikum nicht schlecht wird oder es nach dem ersten Satz einschläft. [...]
Quelle: http://www.trilodge.de/blog...
6. Juni 2008 um 11:50
Ein spannender Tag. Danke an alle Referenten!
Tatsächlich waren die Vorträge recht techniklastig, aber gerade als Gestalter kann ich sagen, auch ich mag über den Tellerrand schauen und habe keine Berührungsängste mit technischen Themen. Die vermeintliche Schönheit oder Relevanz von Quellcodeschnipseln erschließt sich mir allerdings bei allem Verständnis und Interesse nur sehr bedingt.
Eine spannende Hilfe (um den Zen Vortrag noch einmal aufzugreifen) ist übrigens immer, aus der Sicht des Zuhörers zu schreiben. Egal welche Präsentation (Selbstpräsentation, Produktpräsentation), das wirklich Spannende für den Zuhörer ist zu erfahren, was für _ihn_ interessant ist, nicht primär, was der andere von sich oder seinem Produkt erzählen will. Sprich, der Nutzen, der Vorteil, der Mehrwert für den, der sich die Zeit zum Zuhören nimmt. Dieser Perspektivwechsel braucht Arbeit und geschieht nie von allein, aber es macht viele Präsentationen sehr viel besser, wenn man sich die Mühe macht.
So gut und spannend der Zen-Vortag auch war: ich hätte mir gewünscht, daß die Urheberschaft des zugrunde liegenden Buches nicht nur im Handout genannt wird.
6. Juni 2008 um 11:59
Hallo Diana, “presentation zen” ist im englischsprachigen Raum mittlerweile ein fester Begriff und bezieht sich nicht nur auf das gleichnamige Buch von Garr Reynold. Da dieses aber viele Grundideen und Präsentationsstile zusammenfasst, habe ich es als Literaturempfehlung angegeben – sowohl im Handout als auch im hier verlinkten Screencast. In der Präsentation auf dem Web Montag habe ich die Literaturempfehlung allein aus zeitlichen Gründen weggelassen, das hätte von den 15 Minuten Redezeit wieder eine wertvolle Minute gekostet, die ich lieber zur Vertiefung der Präsentation genutzt habe. Ausserdem ist ein Grundprinzip von Zen die Reduzierung von “Rauschen”: Wann immer etwas nicht 100% zum Vortrag beiträgt soll man es weglassen. Damit will ich in keiner Weise verschweigen, woher ich meine Inspiration habe. Ganz im Gegenteil sogar: Jeder Besucher des Web Montags, der mich auf meinem Vortrag angesproche n hat, bekam von mir die Buchempfehlung. :-)
10. Juni 2008 um 14:23
[...] Präsentationszen [...]
Quelle: http://blog.fastner-online.de/archives/46
14. Juni 2008 um 10:08
good job Andreas! ;)