Web Montag: Es wird voller…
Gestern fand der dritte Frankfurter Web Montag in diesem Jahr statt. Das geänderte Konzept (nur noch 4 Termine im Jahr, vorgegebene Themengebiete) kam zum Tragen; Sowohl die Vorträge sprachen wie gewünscht eine größere Zahl von Personen an als auch das Publikum war wiederum gewachsen. Mittlerweile kehrt der Web Montag in Frankfurt zu alter Größe zurück und alle Sitzplätze waren restlos belegt und sogar die Stehplätze waren gut gefüllt.
Zu Beginn begrüßte Darren Cooper das Publikum und klärte kurz über das neue Konzept auf. Danach begannen direkt die Vorträge.
Den Anfang machte Martin Kliehm. Sein Vortrag führte in geübter und leicht süffisanter Form in das Canvas-Element ein, welches in HTML5 neu in den Webstandard aufgenommen wurde.
Im Anschluss kam das Publikum in den Genuss des ersten Häppchens eines Videobeitrags, welcher von Jana Jordi, Rainer Lieser, Thorsten Biedenkapp und Linda Herrmann produziert war. In kurzen Interviews beschrieben zufällig ausgewählte Passanten ihre Lieblingswebsite, ohne diese beim Namen zu nennen. Erst im Anschluss an das jeweilige Interview wurde das Rätsel aufgelöst. Ein sehr aufwändiger und kurzweiliger Beitrag, der vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.
Weiter ging es mit Martina Diel. Ihr Survival-Guide zeigte Perspektiven auf, um als absoluter Techie auch in einem nicht-technischen Umfeld bestehen zu können. Da hier viel an soziale Kompetenzen appelliert wurde, bot der Vortrag eine willkommene Abwechslung zu den techniklastigen Vorträgen vergangener Web Montage.
Es folgten erneut einige Passanten-Interviews bevor ich mit meinem Vortrag startete. Mein Thema openSUSE: Linux zum mitmachen versuchte beim Publikum Interesse für Linux zu wecken und rief dazu auf, sich auf vielfältige Weise an der Verbesserung von openSUSE zu beteiligen.
Wiederum wurden einige Passanten-Interviews gezeigt; Diese überbrückten die technischen Probleme beim Anschluss des Vista-Notebooks für den nächsten Vortrag. Nach einigen Minuten wurde klar, dass ein Ersatznotebook her musste. So präsentierte Michaela Hachemer dann leicht nervös auf einem fremden Notebook die Programmiersprache Groovy. Schade, denn trotz einiger Längen für Nicht-Programmierer bot der Vortrag viel Interessantes. Wäre Michaela nicht so nervös gewesen und hätte sie sich an den gewünschten Zeitrahmen von 10-15 Minuten gehalten: Der Vortrag wäre ein Erfolg geworden, zumal sie sich offenbar durchaus aufs Präsentieren verstand.
Danach referierte Thorsten Biedenkapp souverän über Concept Maps, einer Art erweiterter Mindmaps.
Den Abschluss bildete eine spontan gehaltene Präsentation über DhoniShow, einer jQuery-basierten Bildgalerie. Hierbei zeigte Stanislav Müller, wie man mit Hilfe der Zen-Methode kurzweilig präsentiert.
Danach folgte – wie üblich – das Socializing: Bei Drinks und Snacks unterhielt man sich über Gott und die Welt.
Auf gestern haben wir wieder Videomitschnitte der einzelnen Vorträge aufgenommen. Diese werden nun nachbearbeitet und in kürze auf im Web Montag Wiki veröffentlicht. Meinen Vortrag veröffentliche ich natürlich hier im Weblog.
Der nächste Frankfurter Web Montag findet am 1. Dezember statt. Bis dahin!